GRAN PARADISO: “Seven Summits of the Alps” Nr° 2

4.  September 2013

Nationalpark Gran Paradiso, Aosta-Tal, Italien

Nationalpark Gran Paradiso, Aosta-Tal, Italien

Nach einer nervenaufreibenden, anstrengenden Autofahrt durch das nächtliche Italien (von 3.-4. Sept), schliefen wir uns an diesem Tag zunächst Mal aus, bevor wir dann gegen 12.40Uhr vom Parkplatz im Aosta-Tal zum “Rifugio Chabod” (2750m) aufbrachen.

Erster Blick auf den Gran Paradiso...

Erster Blick auf den Gran Paradiso…

Bereits kurz nach halb 3 Uhr erreichten wir die Hütte und konnten den restlichen Nachmittag noch in der Sonne chillen!

Deutsch-Österreichische-Paradiso-Seilschaft: Matthias & Theresa

Deutsch-Österreichische-Gran-Paradiso-Seilschaft: Matthias & Theresa

Gehzeit: ca. 2hHöhenmeter: UP 900m

5. September 2013

Nach einem ausgiebigen Frühstück gings um 5.30Uhr Richtung Gletscher. Gleich auf den ersten Metern machten wir Bekanntschaft mit Steinböcken, die in dieser Gegend scheinbar sehr häufig vorkommen. Echt imposant diese Tiere!

Unerwartete Begegnung mit Steinböcken direkt am Weg...

Leider fanden wir den richtigen Gletschereinstieg (nach ca. 1,5h Aufstieg) nicht, sodass wir blöderweise ziemlich schnell auf eine recht spaltenreiche Gletscherzunge kamen. Nicht ganz optimal, aber iwie schafften wir es dann doch wieder auf die Normalspur, auf der bereits ein paar andere Seilschaften unterwegs waren (grundsätzlich hält sich jedoch die Zahl der Bergsteiger vom Refugio Chabod eher in Grenzen – verglichen mit dem Refugio Vitorio Emanuele II).

On the way up...

On the way up…

Die letzten 45 Minuten trifft sich der Weg vom Refugio Chabod mit dem anderen Normalweg (Emanuele) auf den Gran Paradiso. Da kommt es schon mal zu einem ganz schönen Verkehr!!! Vor allem die letzten, felsigen, etwas ausgesetzten Meter zum Gipfel können noch einmal ganz schön viel Zeit beanspruchen (Stau!!!).
Wenn man jedoch dann oben steht (in unserem Fall um 9.30 Uhr), ist das Gefühl umso schöner – vor allem wenn es sich um den ersten 4000er handelt (wie bei mir). Nur fliegen ist schöner (oder so)! 😉

Stau auf den letzten Metern zum Gipfel...

Stau auf den letzten Metern zum Gipfel…

Finally on top (side note: I was happier than I look!)

Finally on top (side note: I was happier than I look!)

@ the summit!

@ the summit!

Die berühmte Madonna...

Die berühmte Madonna – in einem ihrer wenigen einsamen Momente…

Über den Wolken - traumhaft!

Über den Wolken – traumhaft!

Panorama @ 4061m

Panorama @ 4061m

Der Abstieg erfolgte kurz und (fast) schmerzlos, mit einer kurzen Mittagspause beim Refugio Chabod. Um 14.15Uhr standen wir wieder am Parkplatz und konnten unsere Heimreise (mit einem kurzen Abstecher nach Frankreich, um den Mont Blanc zumindest mal gesehen zu haben) antreten!

Was für eine wunderschöne Bergtour! Mit solchen Höhen könnte ich mich auf jeden Fall anfreunden! 🙂

Gehzeit: ca. 7hHöhenmeter: UP 1300m, DOWN 2200m

Conquering Grauspitze @ Liechtenstein: “SEVEN SUMMITS OF THE ALPS” – NR° 1

3. September 2013

Heute am Programm: Der erste Gipfel der “Seven Summits of the Alps”, also der sieben höchsten Gipfel der sieben Alpenländer, die da wären:

  • Großglockner (3798m) – Österreich
  • Zuspitze (2962m) – Deutschland
  • Triglav (2863m)- Slowenien
  • Vordere Grauspitze (2599m) – Liechtenstein
  • Dufourspitze (4634m)- Schweiz
  • Gran Paradiso (4016m) – Italien
  • Mont Blanc (4807m) – Frankreich

Bereits am Vortag traf ich mich in der Schweiz mit Matthias, einem Skilehrerkollegen aus Deutschland, der in der Vorwoche bereits 3 der 7 Alpengipfeln bezwungen hatte.
Stationiert in Maienfeld, Schweiz (Heididorf), ging’s in der Früh zur Älpli Bahn (eine uralte Seilbahn von Freiwilligen betrieben) nach Malans, mit der wir uns um 8.15Uhr auf ca. 1800m transportieren ließen.

Die Älpli Bahn in der Schwiz - einen Ausflug Wert!

Die Älpli Bahn in der Schwiz – einen Ausflug Wert!

Die Tour am Papier...

Die Tour am Papier…

Von dort ging’s dann bergab-bergauf zunächst richtung Fälscher Alp, dann durch 2 Tunnels richtung “Iljes” (ca. 2h), wo wir dann links über die Schafweide den grünen Grasbuckel hinaufgingen – das Gipfelkreuz der Hinteren Grauspitze/ Schwarzhorn bereits im Blick!

2 Tunnels kurz vor "Ijes", danach gehts wild links hinauf...

2 Tunnels kurz vor “Ijes”, danach geht’s auf wildem Steig links hinauf…

 

 

 

 

 

 

 

Nach weiteren ca. 75min Aufstieg (z.T. entlang eines Steigs) erreichten wir dann auch schon den ersten Gipfel.

Am Aufstieg zum Schwarzhorn/ Hintere Grauspitze...

Am Aufstieg zum Schwarzhorn/ Hintere Grauspitze…

Über den sehr brüchigen und ausgesetzten Grat geht es dann zunächst ein paar Meter hinunter auf eine Scharte, und dann den Grat entlang zur Voderen Grauspitze (2599m), die durch einen Steinhaufen mit verstecktem Gipfelbuch (das sich kaum öffnen lässt) gekennzeichnet ist. Viele Leute kommen nicht hier herauf so scheint es, denn das  das Gipfelbuch wurde seit 1992 erst zu Hälfte befüllt!

Der Grat zur (Vorderen) Grauspitze - etwas brüchig...

Der Grat zur (Vorderen) Grauspitze – etwas brüchig…

Summit Nr°1 "Grauspitze" in Liechtenstein - ohne Gipfelkreuz, dafür mit Gipfelbuch...

Summit Nr°1 “Grauspitze” in Liechtenstein – ohne Gipfelkreuz, dafür mit Gipfelbuch…

Aussicht von der Grauspitze (2599m)

Aussicht von der Grauspitze (2599m)

 

 

 

 

 

Bissl kraxln beim "wilden" Abstieg...

Bissl kraxln beim “wilden” Abstieg…

Beim Abstieg ging’s dann relativ direkt über mit Wiesen durchsetzte Geröllfelder (Ausrutschgefahr!) und durch halbwegs steile Felsabbrüche hinunter zu einem kl. See und zum Normalweg.

Obwohl wir bereits um 15 Uhr wieder bei der Älpli Bahn ankamen, mussten wir noch bis 17.30Uhr auf die Talfahrt warten, da wegen des schönen Wetters viele Leute mit der Bahn unterwegs waren (und nur jeweils 32 Leute pro Stunde transportiert werden können).

Aber bei strahlendem Sonnenschein, mit kalter Ovomaltine lässt sich’s in der Schweiz auf jeden Fall aushalten! 🙂

BERLINER HÖHENWEG: Hiking through Zillertal!

Tag 1 – 27.8.2013

Nach wochenlanger, akribischer Planung ging’s für meinen “kleinen” Cousin Jojo und mich am Di., den 27. August um 4.30Uhr von Buchkirchen Richtung Zillertal. Leider konnten wir unsere Tour, ob so mancher familiärer Kämfe/ Überzeugungsarbeit, die noch ausgefochten werden mussten, erst einen Tag später als ursprünglich geplant starten; dafür aber umso motivierter, wenn auch die Wettervorhersage für die nächsten Tage wenig Gutes vermuten ließ…

Um punkt 8.15Uhr starteten wir dann bei verhangenem Himmel vom Parkplatz in Finkenberg (ca. 2km außerhalb von Mayrhofen) in Richtung Gamshütte (1921m). Trotz so mancher (Warmlauf-) Pause erreichten wir die erste Hütte bereits nach 2h anstatt der angegebenen 3h.

Gamshütte von oben

Gamshütte von oben

Mein Rucksack - gut befüllt :)

Mein Rucksack – gut befüllt 🙂

Um 10.30Uhr ging’s dann auf die Etappe zum Friesenberghaus (2498m), die mit 8h angeschrieben steht. Da wir leider etwas unter Zeitdruck standen (am Do. sollten wir auf der Berliner Hütte sein), mussten wir die Vordere & Mittlere Grinbergspitze rechts liegen lasssen. In typischer Höhenweg-Manier ging’s relativ “eben”, über den einen oder anderen Bergrücken dahin. Nach einer kurzen Mittagspaus in wunderschöner Umgebung (14.20-14.50Uhr) und so manchen leichten Regenschauern, erreichten wir bereits um 17Uhr das Friesenberghaus.

Das Petersköpfle (2679m) (das übrigens ohne weiters bereits über die Wesendlekarschneide bestigen werden könnte) und der Hohe Riffler (3228m) gingen sich ob der Wetterlage & fortgeschritteten Zeit leider nicht mehr aus.

Gehzeit: 8h
Höhenmeter: UP 2400m, DOWN 850m

2. Tag – 28.8.2013

Early-morning session in the rain...

Early-morning session in the rain…

Am nächsten Tag brachen wir bereits um 5.40Uhr (Tagwache 5Uhr) auf Richtung Olperer Hütte (2389m) – in strömendem Regen & die erste 1/2h mit Stirnlampe. Um 7.05Uhr (pünklicht zum Frühstück!) erreichten wir bereits diese wunderschöne, moderne Hütte. Hier muss es bei Schönwetter traumhaft sein – mit direktem Blick zum Schlegeis Speicher; leider kamen wir nicht in dieses Vergnügen.

Aussicht zum Schlegeis Speicher - NOT!

Aussicht zum Schlegeis Speicher – NOT!

Too much snow (in summer at least...).

Too much snow (in summer at least…).

Um 8Uhr starteten wir unsere geplante Gipfeltour zum Olperer (3476m) mit nur einem Rucksack. Schon bald begann es aber zu schneien und nachdem wir uns 2,5h durchs Schneegestöber und auf rutschigem Untergrund bis auf ca 3100m durchgekämpft hatten, mussten wir dann leider umkehren – ein Aufstieg wäre unter diesen widrigen Bedingungen zu riskant gewesen.

Olpi - der Schneemann!

“Olpi” – der Schneemann!

Powder-Engerl am Olperer im August

Powder-Engerl am Olperer im August

Über Schneefelder links vom “Weg” (durch Steinmandal markiert) ging’s schnell wieder nach unten. Um 11.50Uhr waren wir (nach kurzem Fotoshoot bei der Hängebrücke) wieder auf der Olperer Hütte zum Trocknen und Aufwärmen.

Nach 1-stündiger Pause stiegen wir um 13Uhr zum Speicher ab, den wir nach 50min erreichten. Der Weg entlang des Stausees zog sich wie ein Strudelteig und machte die Füße brennend! Wir froh waren wir als wir ach einem ca. 1-stündigen Aufstieg zum Furtschaglhaus (2293m) dieses um 16.15Uhr endlich erreichten!

Foto-Session auf DER Hängebrücke (mit Stausee im Hintergrund).

Foto-Session auf DER Hängebrücke (mit Stausee im Hintergrund).

Blick zum Schlegeis Speicher

Blick zum Schlegeis Speicher

Gehzeit: ca. 9h
Höhenmeter: UP 1350m, DOWN 1550m

Tag 3 – 29.8.2013

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Panorama @ Furtschaglhaus

Unseren eigentlichen Plan für diesen Tag mussten wir bereits am Vorabend “begraben”. Nach einem Gespräch mit dem Hüttenwirt war klar, dass wir die Tour auf den Großen Greiner (3199m) und dann weiter über den Kamm mit den drei Talggenköpfen bis zum Schönbichler Horn (3133m) wegen der Schneelage und dem sehr brüchigen Gestein in der Gegend nicht machen konnten.

Nichtsdestotrotz brachen wir an diesem Morgen bereits um 6.15Uhr auf (Tagwache 5.30Uhr), da wir uns die Option evtl. noch auf die Furtschaglspitze (3188m) zu gehen noch offen halten wollten. Um 8.15Uhr konnten wir dann schon die ersten Sonnenstrahlen des Tages am Schönbichler Horn genießen, wenn auch bei eisiger Kälte (Schnee am Gipfel!). Der Schnee war dann wiederum der Grund warum wir zwangsweise (zum Leidwesen meines von-Energie-sprühenden, gipfelhungrigen Cousins) beschlossen, die Furtschaglspitze bleiben zu lassen – IIer-Klettereien sind bei rutschigem Untergrund halt nicht so spaßig…

@ Schönbichler Horn

@ Schönbichler Horn

Blick zu den Talggenköpfen und Gr. Greiner

Aussicht vom Schönbichler Horn.
Aussicht vom Schönbichler Horn.

Auch der Abstieg richtung Berliner Hütte (2042m) war relativ rutschig und die ersten Meter ganz schön ausgesetzt. Mit ständigem Blick hinunter zur Berliner Hütte erreichten wir diese dann nach 2,5h. Ein ehrfürchtiges “Oh” oder “Ah” wird fast jedem entlockt, der den imposanten Speisesaal oder das Stiegenhaus dieser unter Denkmalschutz stehenden Hütte betritt – meterhohe Räume aus feinstem Holz – auf jeden Fall einen Besuch wert!

Den Rest des noch recht jungen Tages verbrachten wir dann in der Umgebung der Hütte mit Slacklinen, Flusswandern, Fotoshoot mit Schweinen, Baden, Sonnen, usw. Ein bisschen Relaxen schadet niemanden zwischendurch!

Fotoshoot mit Schwein!

Fotoshoot mit Schwein!

Slacklinen ftw!

Slacklinen ftw!

Auch die Schweinderl genießen die sonnige Aussicht!

Auch die Schweinderl genießen die sonnige Aussicht!

Erfrischung im Bach!

Erfrischung im Bach!

…und wir warteten, warteten, warteten! An diesem Tag würden nämlich meine Cousine Anna, ihr Mann Doug, Tante Christa und meine Mum nachkommen. Sie sind mit dem ersten Bus zum Schlegeis Speicher gefahren und wollten über das Furtschaglhaus zur Berliner Hütte kommen. Ab 17Uhr hielten wir die Augen offen, ob wir sie schon irgendwo erblicken konnten. Die Sorge stiegt, als die 4 dann bei Einbruch der Dunkelheit noch immer nicht aufgetaucht waren, doch auch ein Rundruf zu den Nachbarshütten ergab nichts Neues. Endlich, gegen 20.45Uhr flackerten am gegenüberliegend Hang Stirnlampen auf.  Im Laufschritt eilten wir den Anderen entgegen und konnten sie dann die letzte 1/2h bis zur Hütte begleiten. Unter völliger Erschöpfung erreichten wir dann um 21.40Uhr die Hütte, wo die vier Nachgekommenen netterweise noch warme Suppen aufgetischt bekamen. Abgesehen von so manchem physischen und psychischen Erschöpfungszustand ging die Situation aber zum Glück noch einmal glimpflich aus…

Warten auf die Nachkommenden...

Warten auf die Nachkommenden…

Atemberaubende Abendstimmung über dem Gr. Greiner...
Atemberaubende Abendstimmung über dem Gr. Greiner…

Gehzeit: 4,5h
Höhenmeter: UP 900m, DOWN 1060m

4. Tag – 30.8.2013

Nach den aufregenden Ereignissen am Vorabend starteten wir erst relativ spät in diesen Tag. Um 10Uhr brachen wir von der Berliner Hütte auf und verliefen und prompt… Um 10.35Uhr starteten wir dann das zweite Mal von der Hütte, dieses Mal am richtigen Weg richtung Schwarzsee. Jojo, Doug und ich gingen den anderen voraus, da wir eigentlich von der Mörchenscharte auf den Mörchenschartenkopf (2937m) und weiter auf den Kleinen Mörchner gehen wollten. Um ca. 13Uhr erreichten wir die Scharte, doch abermals mussten wir die Gipfelbesteigungen nach den ersten Metern abbrechen, da die Schneereste den Untergrund einfach zu rutschig machten.

Die Enttäuschung ist groß: Mörchenschartenkopf & Kl. Mörchner im Hintergrund!

Die Enttäuschung ist groß: Mörchenschartenkopf & Kl. Mörchner im Hintergrund!

Auf dem Weg zur Greizer Hütte

Auf dem Weg zur Greizer Hütte

Dementsprechend lange konnten wir Pause machen um auf die anderen zu warten. Um jedoch nicht wieder in eine ähnliche Situation wie gestern zu geraten, schickten wir Jojo und Doug voraus um für uns Schlafplätze und Essen auf der Greizer Hütte (2227m) zu reservieren. Ich ging die restliche Strecke mit den Mädls hinten – Anna hatte leider ziemliche Probleme mit ihrem Knie, was den ohnehin langen Abstieg etwas zur Qual werden ließ… Um 14.45Uhr starteten wir von der Scharte, um 18.45Uhr erreichten wir dann die Hütte, wo wir bereits von den Jungs empfangen wurden. Nach einem guten Essen (Ziegenmilch-Kaiserschmarrn unbedingt probieren!!!) und lustiger Gesellschaft ging’s dann relativ bald ins Bett.

Gehzeit: ca. 7h
Höhenmeter: UP 1200m, DOWN 1100m

5. Tag – 31.8.2013

Jojo, Doug und ich starteten bereits um 6Uhr richtung G-G-G-G-Gigaliz, aha – aha (3002m). 2h später standen wir oben!

Who's in tha houuuse - Gigaliiiiz!

Who’s in tha houuuse – Gigaliiiiz!

...beim Abstieg

…Kraxelei beim Abstieg.

Echt ein super Aussichtsberg – etwas ausgesetzt und brüchig ganz oben, aber die Mühen auf jeden Fall wert! Nach einer kurzen Pause und 1-stündigem Abstieg trafen wir um 9.20Uhr bei der Abzweigung vom Höhenweg auf die drei Anderen. Zunächst noch gemeinsam unterwegs, beschlossen Jojo und ich schon mal vorzulaufen, die Hütte und Schlafgelegenheiten auszuchecken. Um 14Uhr erreichten wir dann die Kasseler Hütte (2178m). Doch auch die anderen schlugen sich (trotz gröberer Knieprobleme) wacker und kamen noch vorm Abendessen an! Der Wetterbericht des Hüttenwirts am Abend (ein “Special” der Hütte) ließ bereits nicht so viel Gutes für den morgigen Tag vermuten. Der sehr lange Übergang zur Edelhütte (ca. 10h) würde wohl nur dann Sinn machen wenn es nicht allzusehr regnete…

Gehzeit: ca. 6,5h
Höhenmeter: UP 1400m, DOWN 1350m

6. Tag – 1.9.2013

Der Blick hinaus um 6Uhr in der Früh bestätigte unsere Befürchtung – es regnete. Nach dem Frühstück beschlossen wir dann noch am selben Tag alle gemeinsam ins Tal abzusteigen (zur Grünen Wand Hütte) und auf die letzte Etappe zu verzichten…

Die Berliner-Höhenweg-Gang kurz vorm Aufbruch bei der Kasseler Hütte!

Die Berliner-Höhenweg-Gang kurz vorm Aufbruch bei der Kasseler Hütte!

In ca. 2h (trotz Heidelbeer-Pausen) erreichten wir die Grüne Wand Hütte, von wo aus wir dann mit dem Tälerbus nach Mayrhofen zu unserem Auto transportiert wurden.

Während Anna, Doug und Christa sich gleich auf die Heimreise machten, schauten Jojo, Mama und ich noch kurz in Innsbruck (Goldenes Dachl, Med Uni, bestes Eis E-V-E-R) vorbei und dann über den Arlberg nach Feldkirch (super Jugendherberge!!!). Ich wollte am nächsten Tag nämlich weiter in die Schweiz, was die beiden anderen zum Anlass nahmen sich Lichtenstein mal aus der Nähe anzusehen 🙂

Gehzeit: 2h
Höhenmeter
: DOWN 700m

Resümee:

Wie soll ich sagen – so schön es auch war, aber mit dem Berliner Höhenweg/Zillertal habe ich jetzt in gewisser Weise ein “unfinished business”… Nicht nur die letzte Etappe (Kasseler Hütte – Edel Hütte) muss noch begangen werden, auch so mancher Gipfel am Wegesrand muss auf jeden Fall noch einmal in Angriff genommen werden – idealer Weise beim nächsten Mal mit etwas mehr Zeit, Gletscherausrüstung und weniger Schnee im Gepäck!!! 🙂
Eins ist aber klar – die Tiroler Berge haben es wieder einmal geschafft mich zu begeistern! Ich komme wieder, keine Frage!

HIER gehts zu ein paar weiteren Pics auf der Homepage von Anna und Doug, “stonytrails.com” 🙂