Graz Halbmarathon 2015: #in4wochenvonnullaufhalmarathon

11.10.2015

Relativ kurzfristig, nach einem more or less lauf-freien Sommer, durfte ich dieses WE für meinen Lauf-Buddy Christina beim Halmarathon in Graz einspringen. 4 Wochen nahm ich mir Zeit mich zumindest ein bisschen darauf vorzubereiten, wobei von gezieltem Training nicht die Rede sein kann, viel eher ging es darum die Grundlagenausdauer in seeeehr gemütlichen meist 10km Laufeinheiten wieder ein bisschen zu stärken. Zwei längere (17km und 23km) gingen sich in der Vorbereitung aus.

Am Samstag, den 10.10. ging’s dann also gemeinsam mit Maria (auch ein Lauf-Buddy) mit dem Bus nach Graz. Beide schon ein bisschen aufgeregt, war es ja für uns zwei der erste Halbmarathon. Beim Carboo-Loading (pastaaa) am Abend wurde dann noch die Strategie für den nächsten Tag diskutiert: “Unter 2h wär halt schon nett.” “Ohne gscheids Training?!” “Kilometerzeiten von 5.30-5.40.”

Der Sonntag begann dann regnerisch. Und blieb auch so. Die Motivation war… najaa… nicht die allergrößte, sagen wir so. Egal, Augen zu und durch. Wir packen das! Irgendwie. Am Start kribbelts dann schon wieder gewaltig. Und Regen ist doch eh a nettes Laufwetter. Alles bestens. Gleich nach dem Start find ich Maria nimmer. Macht nix, dann lauf ich einfach drauf los. Musik ein, Welt aus. (Vl. wär doch eine Lauf-Playlist gut gewesen anstatt einem gechillten Lied nach dem anderen. Zu spät.) Aber es läuft. Gut sogar. Km10 erreiche ich in einer neuen Bestzeit (52.37). Dann kommt km14, kleiner Einbruch und Seitenstechen. Ein paar wenige gehende Schritte, tiefe Atemzüge und das Energy-Gel (vanille…”yummi”) wirken sofort, weiter geht’s. Die Beine werden schwerer, aber bald schon trennt sich die HM-Strecke von der der Marathoni (die Armen müssen nich eine Runde drehn) und wir biegen in die Herrengssse ein. Der letzte km ziiiiieht sich. Aber dann ist es geschafft. Überglücklich darf ich mich nun mit einer Zeit von sogar unter 1:55h Halmarathon-Finisherin nennenAuch Maria schaffts bald darauf ins Ziel! Bissi stolz dürf ma schon sein! 🙂

Super war’s! Und wie immer macht so ein Rennen Lust auf mehr. So viele möglichen Ziele: 10km unter 50min? HM unter 1:50? Wieder mal ein Marathon? Wie wärs mit Triathlon?
Jetz ist dann mal Winter. Trainiert wird aber weiter. Hoffentlich. I’ll keep you updated.

image

#wirsindjanichtauszucker

image

#happythankyoumoreplease

Advertisements

Kremsmauer: #SUNwhereartthou?!

27.09.2015

Wahl-Sonntag in OÖ. Ein nebeliger, grauer Sonntag. Erst am Abend zeigt er sich von seiner blauen Seite. So auch das Wahlergebnis. Unbefriedigend. Zumindest letzteres.

Doch hier geht’s um die Kremsmauer (1604m). Zig Male daran vorbeigefahren. Oft davon gehört. Noch nie oben gewesen. Das sollte sich ändern.

Nach dem Urnen-Gang ging’s los. Zum Parkplatz beim Krems-Ursprung (550m), wo wir um ca. 9Uhr in den Steig einstiegn, meine Mum umd ich. 3 1/2h sind angeschriebn, Trittsicherheit wird vorausgesetzt.

image

Steil hinauf im Buchenwald.

Mit der Hoffnung der Sonne über der Wolkendecke einen Besuch abzustatten geht’s schnell recht steil ansteigend durch den z.T. sehr rutschigen Wald hinauf, bis zum idyllischen Wiesenfleckerl, dir Parnstaller Alm in ca. 1 1/4h. Dann folgt eine Querung, der Nebel immer dichter, bevor man über Versicherungen und teils recht ausgesetzten Passagen zum Törl (1457m) gelangt. Jeder Tritt muss bewusst gesetzt werden, die Gefahr auszurutschen ist bei diesen feuchten Bedingungen groß.

image

#soanöwüsuppn

image

Mama im Törl.

Wenn das Wetter passt kann man hier über den Grat die Überschreitung zum Gipfel (unmarkierter Steig für den man schwindelfrei sein sollte) wagen. An einem Tag wie diesen ist es wohl aber besser dem Normalweg weiter zu folgen, der zunächst wieder ca.100 Höhenmeter hinunter geht, dann auf den Weg von Steyrling herauf trifft, bevors noch einmal steiler über etwas steinschlag-gefährliches Gelände zur Kremsmauer-Pyramide geht.

image

Aussichtssreich. NOT!

Anstatt von Sonne erwartet uns Nebel. Nur kurz halten wir uns auf, mit dem Wissen dass der Abstieg noch einmal unsre vollste Konzentration erfordern wird.

image

Fest verankert.

Um ca. 15Uhr erreichen wir wieder das Auto. Glücklich, heil herunten angekommen zu sein. Etwas wehmütig, die Sonne nicht gefunden zu haben. Vorfreudig, bei besseren Bedingungen wieder herzukommen (für die Grat-Variante). Und doch zufrieden, den Herbsttag in der Natur verbracht zu haben.

Gut hat’s getan! Schön war’s!

P.S.: Und wer noch Zeit und Lust hat, zum Cafe Schwarz ist es nicht weit – ein Besuch lohnt sich immer, egal ob Frühstück, Eis, Kaffee oder Torte.

image

Herbst, i mog di!

#sightseeingeinmalanders: Vienna Night Run, Baby!

29.09.2015

Sieben Jahre war ich nun in Wien. Und trotzdem noch nie dabei. Beim “Erste Bank Vienna Night Run”.
Kurz bevor meine Zeit hier zu Ende geht, ging es also letzte Woche auf die legendäre, abendliche Ring-Runde. Hier zeigt sich unsre Bundeshauptstadt bei Nacht von ihrer prachtvollen Seite – vorbei am beleuchteten Parlament, Rathaus, Hauptuni, und wie sie alle heißen. Schön!

image

Selfie mit da Miaz-Resl oder so.

Bei meinem ersten offiziellen 5km-Wettkampf begleitete mich auf den ersten Kilometern meine Skischul-Kollegin und Freundin Milou, die ab kommender Woche nach Wien ziehen wird. Eine gute Möglichkeit die neue Heimat mal ein bisschen kennenzulernen. Und für mich die perfekte Pace-Makerin. Auf Höhe des Stadtparks musste ich sie dann ziehen lassen, konnte mich aber dennoch mit einer für mich recht passablen Zeit von 24.08min ins Ziel kämpfen.

image

#bissiproud

Eine gelungene Veranstaltung. V.a. mit so vielen netten Laufbuddies. Congrats to all of you! Ich werds vermissen. Wien und v.a. euch!

image

Monika (uhm, Steve), Simon, Christina, Milou, me, Maria, Ben.