Kremsmauer: #SUNwhereartthou?!

27.09.2015

Wahl-Sonntag in OÖ. Ein nebeliger, grauer Sonntag. Erst am Abend zeigt er sich von seiner blauen Seite. So auch das Wahlergebnis. Unbefriedigend. Zumindest letzteres.

Doch hier geht’s um die Kremsmauer (1604m). Zig Male daran vorbeigefahren. Oft davon gehört. Noch nie oben gewesen. Das sollte sich ändern.

Nach dem Urnen-Gang ging’s los. Zum Parkplatz beim Krems-Ursprung (550m), wo wir um ca. 9Uhr in den Steig einstiegn, meine Mum umd ich. 3 1/2h sind angeschriebn, Trittsicherheit wird vorausgesetzt.

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Steil hinauf im Buchenwald.

Mit der Hoffnung der Sonne über der Wolkendecke einen Besuch abzustatten geht’s schnell recht steil ansteigend durch den z.T. sehr rutschigen Wald hinauf, bis zum idyllischen Wiesenfleckerl, dir Parnstaller Alm in ca. 1 1/4h. Dann folgt eine Querung, der Nebel immer dichter, bevor man über Versicherungen und teils recht ausgesetzten Passagen zum Törl (1457m) gelangt. Jeder Tritt muss bewusst gesetzt werden, die Gefahr auszurutschen ist bei diesen feuchten Bedingungen groß.

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#soanöwüsuppn

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Mama im Törl.

Wenn das Wetter passt kann man hier über den Grat die Überschreitung zum Gipfel (unmarkierter Steig für den man schwindelfrei sein sollte) wagen. An einem Tag wie diesen ist es wohl aber besser dem Normalweg weiter zu folgen, der zunächst wieder ca.100 Höhenmeter hinunter geht, dann auf den Weg von Steyrling herauf trifft, bevors noch einmal steiler über etwas steinschlag-gefährliches Gelände zur Kremsmauer-Pyramide geht.

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Aussichtssreich. NOT!

Anstatt von Sonne erwartet uns Nebel. Nur kurz halten wir uns auf, mit dem Wissen dass der Abstieg noch einmal unsre vollste Konzentration erfordern wird.

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Fest verankert.

Um ca. 15Uhr erreichen wir wieder das Auto. Glücklich, heil herunten angekommen zu sein. Etwas wehmütig, die Sonne nicht gefunden zu haben. Vorfreudig, bei besseren Bedingungen wieder herzukommen (für die Grat-Variante). Und doch zufrieden, den Herbsttag in der Natur verbracht zu haben.

Gut hat’s getan! Schön war’s!

P.S.: Und wer noch Zeit und Lust hat, zum Cafe Schwarz ist es nicht weit – ein Besuch lohnt sich immer, egal ob Frühstück, Eis, Kaffee oder Torte.

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Herbst, i mog di!

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