Wintersaison 2015/2016: #andnowbacktonormallife

Angefangen hat alles im November 2015. Mit dem Erwerb meiner diesjährigen Salzburg Superskicard stand dem Ski- und Snowboardvergnügen diesen Winter nichts mehr im Weg.

Primär aus purer Langeweile (nach meinem Studiumsabschluss Ende Oktober) wagte ich mich dann an den Snowboard-Landeslehrerkurs vom WSSV am Kitzsteinhorn. Länger schon nicht mehr am Board gestanden, wollte ich das einfach probieren und mich selbst wieder mal ein bisschen fordern.
Unerwartet, und wie so oft mit ein bisschen Glück schaffte ich alle Prüfungsteile (Riesentorlauf, Schule, Lehrauftritt, Gelände und sogar Freestyle) und darf mich jetzt auch SB-Landeslehrer “schimpfen”… Ein bisschen komm ich mir nach wie vor wie ein “Wolf im Schafspelz” vor – aber zumindest habe ich wieder ein bisschen frischen Wind fürs Boarden bekommen. Macht halt doch auch Spass. Irgendwie.

Die erste Arbeitswoche der Saison verbrachte ich dann Anfang Dezember am Wildkogel, bzw. auf der Gerlosplatte, wo wir bei sehr bescheidenen Schneeverhältnissen einer großen Gruppe Israelischer Jugendlicher das Snowboarden beibrachten. Eine super Woche, v.a. mit einem recht bunt zusammengewürfelten Team (Holland, Deutschland, Locals, etc.). Einen Tag konnten wir auch das restliche Skigebiet privat ein bisschen erkunden – und ich muss schon sagen, Königsleiten und Umgebung schauen schon seeeehr vielverprechend aus!

Nahtlos ging’s dann richtung Obertauern, wo ich dann die vergangenen 4 Monate als Ski- und Snowboardlehrerin mein Unwesen getrieben habe…! Der Winter war jetzt leider keiner von den erfhofften “Jahrhundertwintern”, im Gegenteil, bis Jänner wäre oft eher Wandern angesagt und die sensationellen Powdertage kann man wohl fast an einer Hand abzählen… Aber Arbeit gab es mehr als genug, was ja auch gut war!
Außerdem durfte ich Teil des Demoteams der Skischule sein, den CSA Bluberries, was eine lehrreiche und tolle Erfahrung für mich war. Die Ergebnisse bei Meisterschaften (4. bei den Österreichischen in Maria Alm, 4. bei den Europäischen in Samnaun) hätten zwar natürlich besser sein können, aber Spaß hat’s allemal gemacht, die meiste Zeit zumindest 😉
Für private Unternehmungen war leider wieder Mal viiiiiel zu wenig Zeit. Bis auf ein paar Läufe im Lungau (wo ich untergebracht war), Tiefschneeabfahrten so zwischendurch und einer morgentlichen Skitour auf den Seekarspitz (2350m) war nicht mehr drin. Ein bisschen ärgerlich im Nachhinein, denn wenn man schon so dicht an den Bergen wohnt, sollte man ja doch schon versuchen das auch auszunutzen. Aber so eine ganze Wintersaison ist kräftezehrend, das ist mir jetzt erst so richtig bewusst geworden. Eine gute Erfahrung, aber für mich eher eine einmalige.

Fotos haben leider nicht viele überlebt, da ich zweimal mein Handy verloren habe 😦 Ein paar Eindrücke gibts ja auf Instagram und ein paar Blitzlichter gibt’s jetzt noch im Anhang.

Danke Winter! Es war mir (wie immer) ein Vergnügen! Jetzt nehm ich mir mal eine Pause. Aber wir sehen uns ja bald wieder! Spätestens in ein paar Wochen auf der südlichen Halbkugel – in Perisher! 🙂 Freu mi schon!

Video Winterfest

Video Blueberries Training

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