Goetheweg: #trailrunning überdendächernvoninnsbruck

26.9.2016

Zu Mittag ging’s nicht mehr anders – das schöne Wetter ist viel zu verlockend um den ganzen Tag drin zu sitzen. Also raus. Und rauf. Zur Nordkette. Wiedermal. Heute steht aber der Goetheweg am Programm.

Bevor man sich dem Flow-Gefühl am Höhenweg völlig hingeben kann, gehts zu Fuss ein paar Höhenmeter hinauf zum Hafelekar. Diesmal wieder vom Inn über die Bodensteinalm. In 2h15min. Passt. Kurz ein Abstecher auf die Karspitze mit kurzer Pause und dann gehts los. Ca. eine halbe Stunde gehts mit nur wenig rauf und runter rüber zur Arzlscharte. Die 1-2 Gipfel heute links liegen lassend. Wie schon beim letzten Mal nehm ich die rasante Abfahrt über die Schotterriese, am Fuße derer ich mich aber heute rechts rg. Arzler Alm halte, dann weiter zur Hungerburg und zurück in die Stadt. Nach ein bisserl über 2000hm, knapprn 18km und ca. 4h30min ist dieses Trailrunning-Erlebnis zu Ende. Schön. Wenn auch nicht ganz unanstrengend. Prädikat: empfehlenswert.

Innsbruck Nightrun 2016: #runningahalfmarathon soundedlikeagreatidea afewmonthsback

24.9.2016

Top motoviert wieder voll ins Lauftraining einzusteigen registrierte ich mich vor ein paar Monaten für den Halbmarathon beim Innsbrucker Nightrun. Aus dem Lauftraining wurden dann ein paar lockere Läufe, die ich aber an einer Hand abzählen kann. Dementsprechend schlecht steht es zur Zeit auch um meine körperliche Verfassung. Angemeldet ist angemeldet. Völlig untrainiert steh ich also um 19Uhr an der Startlinie für den HM. Viel lieber würde ich mit den 8km Läufern etwas später starten. Zu spät. Mal schaun was geht. Ganz ohne Uhr, nur mit meiner Running-Playlist starte ich in die erste (von 5) Runden. Es läuft. Erstaunlich gut. Die 10km schaffe ich lt. Meiner Strava-Aufzeichnung unter 50min. Das ist mir in einem Race noch nie gelungen. Aber dann. Magenkrämpfe. Ich muss mich fast übergeben. Der Gedanke ans Abbrechen ist dominant. Meine Wohnung eh gleich um die Ecke. Ich pushe mich weiter. Noch mal ein paar Schlucke von dem grausligen schlumpfblauen Iso-Getränk. Hilft. Die 4. Runde geht wieder leichter. Die Leute entlang der Strecke in der Altstadt motivieren. Am Inn wirds wieder ein bissi zacher, v.a. die Schleife zurück in die Innenstadt. Aber ich packs. Letzte Runde. Schnell geht nix mehr. Aber die Beine traben weiter.

Als ich über die Ziellinie laufe, alles andere als frisch, zeigt die Uhr knapp unter 1h52min. Das freut mich. Mit einer neuen Bestleistung (1:51:43) hätte ich heute absolut nicht gerechnet. 13. Frau. 5. in meiner AK. Das macht glücklich. Würd sich schon auszahln so nen Halbmarathon trainiert zu laufen. Was da wohl drin wär?! Man darf gespannt sein. Den Lauf heute nehm ich so als “Initiating-Run”. Ein Fresh Start sozusagen. New city – new luck. Back on track. Ab jetz mal wirklich. Ganz im Ernst. Wann wenn nicht jetzt. Wo wenn nicht hier. Innsbruck. Läuft.

IBK to Hafelekar: #youCANactuallyHIKEupthere anddontNEEDtotaketheGONDOLA althoughitlooksmuchmoreCOMFORTABLEindeed

22. September 2016

Der kleine Cousin, Jojo, is neu in der City und wie nicht anders zu erwarten mussten gleich am ersten Nachmittag die IBK-Berge a bissi ausgecheckt werden. Warum nicht einfach mal da rauf, wo quasi eh alle Touris rauf pilgern -motorisiert versteht sich, zum Hafelekar.

Um kurz nach 15Uhr starten wir beim Inn los nach dem Motto – schau ma mal wie weit ma kemman. Die Hungerburg ist schnell erreicht, dann gehts in der Hitze, etwas öde, immer wieder kreuzend mit dem Nordketten-Singletrail für Downhiller unterhalb der Seilbahn hinauf. Uff. Kein leichtes Unterfangen für uns an diesem Tag, v.a. weil man immer genau im Blick hat wie weit man erst ist und wie weit man noch hat. Die Seegruben- und Hafelekar- Bergstationen drohnen hoch über unsren Köpfen. Ebenso drücken die überaus freundlich winkenden und gar nicht erschöpft wirkenden Touris in der gläsernen Gondel ein wenig auf die Psyche. Schöner ist sicher sich etwas weiter rechts im Wald zu halten und über die Bodensteinalm hochzuwandern, den Weg wählten wir dann für den Abstieg.

Die Seehrube links liegen lassend gehts eigentlich gleich hinter den Lawinenverbauungen steil in Serpentinen hinauf zur höchsten Bergstation. Wir halten uns jedoch etwas weiter rechts und queren schräg hinüber auf den Kamm wo wir dann nach kurzer “wilder” Kletterei auf den Götheweg treffen. Wow! Was muss das für ein schöner Trailrunning-Steig sein. Flow-Feeling garantiert! Wir laufen aber heute nur ein kurzes Stück entlang des Steigs zurück zum Hafelekar (2269m), wo wir nach insgesamt ca 3h ankommen.

Es herbstelt. Bevor wir allzusehr auskühlen gehts im Laufschritt hinunter, vorbei an der Bodensteinalm und erst weiter uten wieder direkt unter der Seilbahn zur Hungerburg. Unsre zugeheben-nicht-allzugut-trainierten Beine brennen schon ganz schön. Froh sind wir, als wir nach ca. 1,5h Abstieg in der Finstern wieder das Innufer erreichen.

Eine schöne Tour mit wieder mal tollen Tiefblicken auf unser neies Zuhause, IBK. Evtl werd ich aber dann, mit dem Freizeitticket, doch mal die Seilbahn in Anspruch nehmen. 😉 Geht ja dann doch ein bisserl schneller und von dort oben gäbs schon ein paar ganz nette Touren.

Rumerspitze (2454m): #highwaybacktoIBK

16. September 2016

Pünktlich zum Wochenende und vor dem angesagten Wetterumschwung ging’s gemeinsam mit David mitn Rennradl von Innsbruck ein paar Höhenmeter hinauf nach Arzl. Dort parkten wir unsre Radln am Waldrand, bevor’s dann zunächst gemütlich durch den Wald rg Rumer Alm geht, die aber links liegen gelassen wird und wir danach dem weg 218/5 auf s’Kreuzjöchl folgen. Oben auf der Scharte genehmigen wir uns eine kurze Pause und nehmen dann die letzten paar hundert Höhenmeter über den etwas ausgesetzten Grat in Angriff. Nach nicht ganz 3h und fast 2000HM stehen wir auf dem Gipfel der Rumerspitze. Was für eine Sicht ins Inntal, das Karwendel und die restliche Tiroler Bergwelt! Hammer!

Den Abstieg konnte ich dann kaum noch erwarten – viel zu verlockend blitzt die Schotterriese von der Arzlscharte hinunter ins Tal. Die ersten paar Meter gehen aber zunächst noch luftig am Grat entlang, bevor man dann die ersten Laufschritte auf wiesigem Untergrund wagen kann. Wählt man, wir wir, statt den normalen Serpentinen die Schotterabfahrt, quert man am besten gleich von der Scharte möglichst weit nach rechts – dann steht der rasanten Bergabfahrt nichts mehr im Weg (auch die sich wohl etwas in ihrer Ruhe gestört fühlenden Gamsn werden über kurz oder lang den Weg frei machen…). Ich liebe Schotterriesen ohnehin – aber Meter für Meter mit ständigem Ausblick auf Innsbruck hinunter zu laufen, rutschen, stolpern, springen,… ist schon was ganz besonders. So much fun.

Ganz unten treffen die Ausläufer der Schotterriese wieder auf den Normalweg, wo wir uns bald wieder eher links halten – rg. Rumer Alm und Enzianhütte. Bald gelangen wir wieder in besiedeltes Gebiet – doch noch ein bisserl oberhalb der Stadt ist diese Gegend wohl noch eine der idyllischsten Wohngegenden. Je näher wir unserem Ausgangspunkt kommen, desto lauter werden die Schüsse hörbar – der Landesschießstand befindet sich nämlich gleich in unmittelbarer Nähe.

Nach insgesamt ca. 5h und ca. 18km erreichen wir glücklich (wenn auch mit ein paar blauen Flecken mehr – aber das nimmt man gerne in Kauf für eine solch lange Downhillschotterriesenfahrt) wieder unsere Fahrräder.  Gerne wieder mal! 🙂

‘Ne gute Tourenbeschreibung gibt’s HIER.


Achselkopf: #gettintoknowmynewhood

7. September 2016

Frisch zurück von meiner Ski-Saison in Perisher, OZ, hieß es gleich schon wieder Koffer (und Möbel und Radl und und und) packen und ab in meine neue Heimat – IBK.

Obwohl es natürlich gerade jetzt am Beginn viiiel zu tun gibt, schafft man es in dieser herrlichen Umgebung, umgeben von Bergen, nicht lange stillzusitzen. V.a. der Anblick der Nordkette ist verlockend hoch 10!

Nach einem ganztägigen Seminar startete ich dann noch um 17.30Uhr los, direkt von der Haustür. Ziel: auffi.

Von der Höttinger Au geht’s zunächst auf Bergstrassen hinauf zum Planötzenhof (Parkmöglichkeit), wo es mit Kuh- und Schafweiden schon sehr “ländelt”. Gemütlich verläuft der Weg dann rg Höttinger Bild (kl Kirche) und dann ein kleinerer Steig links hinauf etwas steiler durch den Wald. Erst weiter oben erhascht man einen guten Ausblick auf die Dächer von Innsbruck.

Nach ca.1,5h  und fast 1000HM erreiche ich dann das Aussichtsplatzerl auf 1560m. Die letzten Meter erfordern Trittsicherheit! Weiter würd es zur Achselkopfhütte und dann zum Brandjochkreuz gehen. Dafür ist heute aber keine Zeit mehr.

Im Laufschritt geht es flott bergab zurück in die Stadt. Einfach super direkt von der Haustür in die Berge starten zu können und eine solche Ruheoase vorzufinden! I like my new hood!