Die Probleme einer Hobby-Schwimmerin: #chlorliebe#odersoähnlich

Die Freibadschwimmsaison 2017 ist eröffnet. Beim Bahnenziehen hat man Zeit. Zeit sich Gedanken zu machen. Über sich selbst. Über andere. Und die Welt im Allgemeinen.

Kennst du?

Das Gefühl, wenn du während des Schwimmens vergisst wieviele Bahnen du nun eigentlich schon geschwommen bist.

Und das, obwohl du die 50-100 Längen (abhängig von der Schwimmbeckenlänge) im Kopf eh schon in 10er-Packete zerteilst.

Problematisch wird’s, wenn du dann auch noch vergisst an welchem Zehnerpaket du nun eigentlich gerade schwimmst. #hoffnungsloserfall

You know?

Der Moment, wenn du von einem andern Hobby-Schwimmer auf deiner Bahn überholt oder gar überrundet wirst.

Und du beim sofortigen prüfenden Blick auf seine Füße einsehen musst, dass ausnahmsweise keine leistungs-boostenden Plastikschwimmhäute (sprich Flossen) verwendet wurden. #ernüchternd

Kennst?

Das Gefühl, wenn Neulinge auf deiner Bahn glauben, dich in Grund und Boden schwimmen zu können, bald aber einsehen müssen, dass sie mit ein paar Sprint-Bahnen gegen deine ausdauerndes Zeitlupen-Kraulen (kann ich. 1h und länger. ohne pause.) keine Chance haben. #bissistolz

Kennst das?

Die Tatsache, wenn du deine Schwimmsessions nach der Sonne richtest. Deine Sorgen dem hoffentlich nicht verrutschten Schwimmanzug gelten (zwecks der Streifen). Du dich ärgerst den Bikini fürs anschließende Sonnenbad nicht dabei zu haben. Sonnencreme für dich ein Fremdwort ist. Und der erste Blick zu Hause der in den Spiegel ist, um den Bräunungsgrad zu checken versteht sich. #bräuneschinden

NACHTRAG: Oder wenn du nach dem ersten Sonnenbrand am Rücken Panik bekommst, die Schwimmanzugstreifen den gesamten Sommer nicht mehr loszuwerden und du ernsthaft in Erwägung ziehst die nächsten 100 Längen ausschließlich am Rücken zu schwimmen. Vielleicht ist Sonnencreme doch eine Option. #schmerzhaft

Verstehst?

Die Situation, wenn Möchtegern-Schwimmer die “GEGENdenUhrzeiger”-Richtungsregel völlig ignorieren, im Sportbecken kreuz und quer schwimmen, dich völlig von deiner “Linie” abträngen. Oder noch schlimmer: nicht einmal ans Ausweichen denken. Sodass du im Endeffekt oft sogar Slalom schwimmen musst (auch, aber nicht nur wegen der Menschenmassen) und sowieso komplett aus deinem System kommst. #derklügeregibtnach#oderso

Kennscht?

Der Moment, wenn du dich während und nach jeder Ausdauer-Schwimmsession fragst, ob du dich nicht doch mal als Triathletin versuchen solltest. Du beschließt, diesen Sommer wieder öfter schwimmen zu gehen. Und dich generell einfach richtig gut, motiviert, sauber und frisch fühlst.

#CHLORLIEBE

Wintersaison 2015/2016: #andnowbacktonormallife

Angefangen hat alles im November 2015. Mit dem Erwerb meiner diesjährigen Salzburg Superskicard stand dem Ski- und Snowboardvergnügen diesen Winter nichts mehr im Weg.

Primär aus purer Langeweile (nach meinem Studiumsabschluss Ende Oktober) wagte ich mich dann an den Snowboard-Landeslehrerkurs vom WSSV am Kitzsteinhorn. Länger schon nicht mehr am Board gestanden, wollte ich das einfach probieren und mich selbst wieder mal ein bisschen fordern.
Unerwartet, und wie so oft mit ein bisschen Glück schaffte ich alle Prüfungsteile (Riesentorlauf, Schule, Lehrauftritt, Gelände und sogar Freestyle) und darf mich jetzt auch SB-Landeslehrer “schimpfen”… Ein bisschen komm ich mir nach wie vor wie ein “Wolf im Schafspelz” vor – aber zumindest habe ich wieder ein bisschen frischen Wind fürs Boarden bekommen. Macht halt doch auch Spass. Irgendwie.

Die erste Arbeitswoche der Saison verbrachte ich dann Anfang Dezember am Wildkogel, bzw. auf der Gerlosplatte, wo wir bei sehr bescheidenen Schneeverhältnissen einer großen Gruppe Israelischer Jugendlicher das Snowboarden beibrachten. Eine super Woche, v.a. mit einem recht bunt zusammengewürfelten Team (Holland, Deutschland, Locals, etc.). Einen Tag konnten wir auch das restliche Skigebiet privat ein bisschen erkunden – und ich muss schon sagen, Königsleiten und Umgebung schauen schon seeeehr vielverprechend aus!

Nahtlos ging’s dann richtung Obertauern, wo ich dann die vergangenen 4 Monate als Ski- und Snowboardlehrerin mein Unwesen getrieben habe…! Der Winter war jetzt leider keiner von den erfhofften “Jahrhundertwintern”, im Gegenteil, bis Jänner wäre oft eher Wandern angesagt und die sensationellen Powdertage kann man wohl fast an einer Hand abzählen… Aber Arbeit gab es mehr als genug, was ja auch gut war!
Außerdem durfte ich Teil des Demoteams der Skischule sein, den CSA Bluberries, was eine lehrreiche und tolle Erfahrung für mich war. Die Ergebnisse bei Meisterschaften (4. bei den Österreichischen in Maria Alm, 4. bei den Europäischen in Samnaun) hätten zwar natürlich besser sein können, aber Spaß hat’s allemal gemacht, die meiste Zeit zumindest 😉
Für private Unternehmungen war leider wieder Mal viiiiiel zu wenig Zeit. Bis auf ein paar Läufe im Lungau (wo ich untergebracht war), Tiefschneeabfahrten so zwischendurch und einer morgentlichen Skitour auf den Seekarspitz (2350m) war nicht mehr drin. Ein bisschen ärgerlich im Nachhinein, denn wenn man schon so dicht an den Bergen wohnt, sollte man ja doch schon versuchen das auch auszunutzen. Aber so eine ganze Wintersaison ist kräftezehrend, das ist mir jetzt erst so richtig bewusst geworden. Eine gute Erfahrung, aber für mich eher eine einmalige.

Fotos haben leider nicht viele überlebt, da ich zweimal mein Handy verloren habe 😦 Ein paar Eindrücke gibts ja auf Instagram und ein paar Blitzlichter gibt’s jetzt noch im Anhang.

Danke Winter! Es war mir (wie immer) ein Vergnügen! Jetzt nehm ich mir mal eine Pause. Aber wir sehen uns ja bald wieder! Spätestens in ein paar Wochen auf der südlichen Halbkugel – in Perisher! 🙂 Freu mi schon!

Video Winterfest

Video Blueberries Training

“This is the story of a girl…” – und ihrem gerissenen X-BAND! (t.b.c.)

Dieser Blog-Eintrag wird mich wohl oder übel die nächsten paar Monate begleiten, ansonsten wird es leider etwas ruhiger rund um meine “Activities” werden…

Ich möchte hier einfach kurz und (hoffentlich) schmerzlos meine Erfahrungen mit meiner Kreuzband-REHA niederschreiben und meine Weg der Besserung dokumentieren, was hoffentlich dann zugleich ein Ansporn ist auch wirklich vollgas zu trainieren um ja bald wieder fit zu sein!

reha9

This is my account of events:

27.2.2013: An dem Tag is es höchstwahrscheinlich passiert.  Nach einem eh nur kleinen Sprung mit dem Board bin ich mit dem rechten Knie ziemlich direkt auf einer Eisplatte aufgeschlagen. Schmerzen waren da, aber wurden sogleich ignoriert und weiter ging’s.
Hatte daraufhin die nächsten Tage ziemliche Schwellung und einen ordentlichen Bluterguss, was aber mit Voltaren-Gel und Kinesotape unter Kontrolle gebracht werden konnte.
Das Tapen wurde in den darauffolgenden Monaten zum treuen Wegbegleiter. Ohne tat’s weh, mit konnte ich aber quasi alles machen!
Beim Bergsteigen im Sommer wurde es dann jedoch schmerzmäßig beim Bergab-gehen etwas heftiger, woraufhin ich mir dann doch mal ‘nen Arzttermin besorgte…

2.8.2013: Erster Arztbesuch bei Dr. Humer in Wels. Nach diversen Stabilisations-Tests (negativ) – Verdacht auf Kreuzband-Einriss.

19.8.2013: MRT

13.9.2013: Nach einem bergsteigerischen Intermezzo (aber nur weil lt. MRT-Ärzten scheinbar “alles ok”), Diagnose von Dr. Humer: Kreuzbandriss. Das hintere Kreuzband war aber schon wieder angewachsen, nur halt völlig verdreht.
Verschiedene Optionen (nicht operieren vs. operieren) abgecheckt, aber war relativ schnell klar, dass ich mir als angehende Sportlehrerin kein knorpelgeschädigtes Knie mit vl. 30 Jahren leisten kann/will.

19.9.2013: Operation (Kreuzbandplastik mit Ersatzkreuzband aus Patellasehne) in der Tagesklink des Diakonissen-KH in Linz (suuuper Team!!!). Noch am selben Tag entlassen.

@home: 1. Tag post-OP noch mit Drainage!

@home: 1. Tag post-OP noch mit Drainage!

1. Woche post-OP: Hauptaugenmerk auf Streckung des Kniegelenks + gestrecktes Heben des Beins; Fortbewegung mit Krücken bei teilweiser Belastung des rechten Beins!

Im "Couch-chilling-Modus".

Im “Couch-chilling-Modus”.

25.-29.9.2013: Pilotenscheinkurs bei der Flugschule Salzburg: Wenn man schon nicht praktisch aktiv sein kann/darf, dann ist zumindst Theorie angesagt! Den Theorie-Teil der Pilotenscheinprüfung fürs Paragleiten hab ich also schon mal in der Tasche. Yeah! 😀

Pilotenschein, Baby! :)

Pilotenschein, Baby! 🙂

2.10.2013: Klammern entfernt; Krücken komplett weg; Vollbelastung; Abbeugen soweit’s geht!

First steps without crutches! :)

First steps without crutches! 🙂

10.10.2013: 😦 😦 😦 Gewaltiger Rückschritt: Sturz über die Stiege direkt auf das operierte Bein (Beugung bis zum Anschlag). Röntgen ohne Ergebnis. Starke Schwellung. Schmerzen. Streckung kaum mehr möglich! 😦 😦 😦
11.10.2013: Besuch bei Dr. Humer, der aber Entwarnung gibt: es scheint noch alles dort zu sein wo es sein soll! Glück im Unglück!

Die Narbe schaut schon recht schön aus, wenn man das so sagen kann!

Die Narbe schaut schon recht schön aus, wenn man das so sagen kann!

17.10.2013: Erste Physio (spät aber doch); Leider noch ziemlich große Beeinträchtigungen beim Strecken und Anspannen der Oberschenkelmuskulatur; nach wie vor Schwellung!
Übungen: Kniebeugen, MFT-Disc, Stufen steigen (v.a. runter), strecken – strecken – strecken!!!; 15min. am Ergometer! 🙂

19.10.2013: Da leider mein Ergometer erst Mitte nächster Woche geliefert wird, ich aber theoretisch schon radfahren darf/soll (Schwellung aus dem Knie bekommen durch geführte Mobilisierung), ging’s heute ab auf die Donauinsel mit ‘nem Citybike. Nach anfänglichen Schwierigkeiten beim Treten (etwas unrund), ging’s dann aber schnell recht gut, und somit radelte ich gleich mal insgesamt ca. 15km im gemächlichen Tempo! 🙂 Das Knie wird schon müde und ich merke dass die Streckung danach wieder weniger gut geht, aber es funktioniert! 🙂

Erster Radausflug auf der Donauinsel: Wien in weiter Ferne! :)

Erster Radausflug auf der Donauinsel: Die Wiener-City Skyline in weiter Ferne! 🙂

5. Woche post-OP (24.10.2013): Streckung – 5°; Beugung – fast 130° …da geht noch mehr… 😉

6. Woche post-OP:
wöchentlich 1-2x Physio: Triggerpunktmassage, Übungen v.a. zum Oberschenkelmuskulatur-Aufbau,
Streckung, Dehnungsübungen
Hometraining: Hometrainer (täglich ca. 45min), Übungen mit der MFT-Trim-Disc

Koordinations-Training

Koordinations-Training

31.10.2013: erste 24km-Tour mit dem Rennrad (kaum Probleme, bergauf etwas anstrengend fürs Knie)

Blick ins Eferdinger Becken...

Blick ins Eferdinger Becken…


-69. Tag post-OP (27.11.2013)
: Mein 1. Lauf nach über 2-monatiger Pause. Die Kondition lässt zu Wünschen übrig, aber das Knie hält! Es geht bergauf! 🙂 6-7km warn’s heut amal – der pace sehr gemütlich! Schön langsam möcht ich in’s regelmäßige Lauftraining wieder reinkommen.

Back in my 2nd livingroom! :)

Back on track! 🙂

-14. und 15. Woche post-OP: Ganz auf Skifahren und Schnee wollte und konnte ich trotz neuen Kreuzband nicht verzichten, deshalb gings auch heuer wieder während der Weihnachtsferien als Skilehrerin nach Flachau. Diesmal aber als Kinderland-Koordinatorin, ohne Skifahren und so. Auch wenns mir mit Brettln unter den Füßen lieber wär, besser so als gar nit! 🙂 Und durch das ewige Kinder-Aufheben und herumtragen kam ich gleich zu meinem Krafttraning. Auch das Herumstapfen im Schnee ist glaub ich für die Beinmuskulatur recht gut!

Life as a ski-instrucor.

Life as a ski-instrucor.

-105. Tag post-OP (2. 1.2014): Ganz spontan beschlossen wir am Abend noch ‘ne kurze Skitour entlang der Piste (Startpunkt Spacejet 1) zum Waldgasthof zu unternehmen. Ca. 1h warn wir unterwegs – anstrengend v.a. für mein rechtes Bein, aber gut! Nach einer kurzen Trinkpause konnte ich dann natürlich nicht anders und “musste” den Weg runter natürlich auch mit Skiern bestreiten. Obwohl ich im Vorfeld nicht recht einsehen wollte warum ich denn eigentlich generell nicht schon skifahren düfte, merkte ich bei dieser kurzen Abfahrt schon noch meine Defizite. Aber alles ging ohne Sturz über die Bühne und es is halt schon ein Traumgefühl wieder a paar Schwünge im Schnee ziehen zu können.
Im Februar gehts back to Flachau-City! Can’t wait! 🙂

1. Nacht-Skitour zum Waldgasthof

1. Nacht-Skitour zum Waldgasthof

 

-113. Tag post-OP (10.1.2014): Letzte Ärztliche Kontrolle…
…mit dem Ergebnis: alles in bester Ordnung (Stabilität, Muskelaufbau, Beweglichkeit); und das Allerbeste: Erlaubnis zum Skifahren (zwar nicht zu viel und nicht zu schnell, aber damit hätte ich diese Saison echt nicht mehr gerechnet! – Übungswiese adé!)

-129. Tag post-OP (26.1.2014): Nachdem ich in den vergangenen Wochen wieder langsam ins regelmäßige (moderate) Lauftraining eingestiegen bin, wagte ich mich an diesem Morgen an meinen ersten Longrun heran (ca. 20km bei eiiisigen Temperaturen). Das Knie litt schon ein wenig (v.a. Bewegungseinschränkung wegen der Kälte, danach etwas Schmerzen), aber grundsätzlich war ich recht zufrieden! 🙂

First 20k-Longrun in Schönbrunn

First 20k-Longrun in Schönbrunn

-136. Tag post-OP (1.2.2014): An diesem Tag ging es wieder nach Flachau und nachdem ich mir die Saisonkarte gecheckt hatte, konnte ich natürlich nicht mehr länger warten um endlich das erste Mal in diesem Winter so richtig die Pisten “unsicher” zu machen! What a feeling! Zuerst war ich noch etwas unsicher auf den Beinen, aber schon bald konnte ich die Kanten wieder richtig zum Einsatz bringen!
Im Laufe des nächsten Monats (Februar), wo ich wieder als Skilehrerin arbeitete, musste ich aber sehr wohl einsehen, dass noch nicht alles so funktionierte wie ich das gerne haben wollte. Zum einen war ich es nicht gewohnt erst im Februar “das Gefühl fürn Schnee” wieder zu erlangen, konditionell und v.a. kraftmäßig (v.a. auch im Powder) hinkte ich eindeutig hinterher, und zum anderen ließ meine Koordination v.a. bei Kurzschwüngen zu Wünschen übrig… (schon komisch wenn das Knie/ Bein einfach nicht das macht was man möchte!).

My lovely colleagues :)

With my lovely colleagues 🙂

Mittlerweile kann ich behaupten, dass ich annähernd wieder dort (leistungsmäßig) angelangt bin auf meinen Brettln, wo ich vor einem Jahr aufgehört habe. Skifahren macht einfach wieder Spaß and I can’t get enough of it! 🙂
Mal schaun wie lang sich die Saison noch zieht dieses Jahr, aber eins is klar: nachdem ich sooolang aufs Skien verzichten musste, werd ich heuer bis zum bitteren Ende in den weißen Bergen zu finden sein!

Gotta love my life!!!

Gotta love my life!!!