Berufswunsch: #longdistancehiker

Die Chancen auf einen Job als Lehrerin im Herbst stehen schlecht. Wir sollen uns nach einem “Plan B” umsehen, sagen die vom Landesschulrat. Hab ich gemacht. Ich werde Longdistancehiker.

Ohne Scherz jetzt, das wär schon ein Traum – loswandern, nur mit dem Nötigsten am Rücken, soweit mich die Füße tragen. Egal wo, egal wie lang es dauert. Einfach wandern.

Irgendwann mach ich das. Spätestens in der Pension. 😉 Und dazwischen mach ich mich stückchenweise auf den Weg.

Weitwander-Pläne für den Sommer 2017:

PS.: Wer Lust hat zum Mitwandern auf der einen oder anderen Etappe  – einfach melden! 🙂

8.-21.Juli 2017: Tauernhöhenweg Continued

…nachdem wir (Mum und ich) bereits 2014 und 2015 Teile des Tauernhöhenwegs (Schladming – Sportgastein) absolviert haben, geht’s dieses Jahr weiter, am 9.7.2017 von der Hagener Hütte (Sportgastein) und dann soweit wir kommen, Richtung Krimml (über Sonnblick, Großglockner, Venediger). Can’t wait!

31.Juli – Anfang Sepetember 2017: Alpen-Teil-Längsüberschreitung

Nach einem kurzen England-Aufenthalt, geht’s dann Ende Juli von Innsbruck Richtung Zermatt – vorbei an der Wildspitze, Ortler, Piz Bernina, Maloja-Pass usw. Der Routenverlauf orientiert sich z.T. am roten Weg der Via Alpina, bzw. dem blauen Weg. Insgesamt 600km. Mal schaun wie weit ich komm… Im September stünde dann die eine oder andere Gipfeltour im Monte Rosa Gebiet oder der Mont Blanc mit Jojo, meinem “kl.” Cousin, am Programm. Bis dahin sind aber noch viele Schritte zu tun.

Am meisten Kopfzerbrechen bereitet mir zur Zeit noch die Ausrüstung. Ich versuch zwar so “light” wie möglich zu packen, aber für die beste ultralighteste Ausrüstung fehlt mir grad einfach (noch) das nötige Kleingeld, und v.a. möcht ich für den einen oder anderen Gletscher (spätestens dann im September) auch gerüstet sein – sprich Pickel und Steigeisen sind sowieso on Board… Oh well, wird scho iwie werden.

 

Traumwege (für die Pension):

Te Araroa Trail – New Zealand – 3030km
…Milford Track (54km)
…Routeborn Track (32km)
…Heaphy Track (74km)

Pacific Crest Trail – USA – 4279km
…sehenswertes Video dazu:

 

Great Himalaya Trail – Nepal – 1700km

Wales Coast Path – GB – 1200km

Chinesische Mauer – China – 8000km

Alpen-Längsüberschreitung – Österreich, Italien, Schweiz, Frankreich – 2000km

Kungsleden – Schweden – 180km

Hiking through Iceland (Laugavegur) – Island – (54km)
…auch ein super Video von Klara dazu:

The Skye Trail – Scotland – 128km

Haute Route – Zermatt/Charmonix – 10days

Tour du Mont Blanc – Frankreich –

GR20 – Korsika – 112miles

 

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GRAN PARADISO: “Seven Summits of the Alps” Nr° 2

4.  September 2013

Nationalpark Gran Paradiso, Aosta-Tal, Italien

Nationalpark Gran Paradiso, Aosta-Tal, Italien

Nach einer nervenaufreibenden, anstrengenden Autofahrt durch das nächtliche Italien (von 3.-4. Sept), schliefen wir uns an diesem Tag zunächst Mal aus, bevor wir dann gegen 12.40Uhr vom Parkplatz im Aosta-Tal zum “Rifugio Chabod” (2750m) aufbrachen.

Erster Blick auf den Gran Paradiso...

Erster Blick auf den Gran Paradiso…

Bereits kurz nach halb 3 Uhr erreichten wir die Hütte und konnten den restlichen Nachmittag noch in der Sonne chillen!

Deutsch-Österreichische-Paradiso-Seilschaft: Matthias & Theresa

Deutsch-Österreichische-Gran-Paradiso-Seilschaft: Matthias & Theresa

Gehzeit: ca. 2hHöhenmeter: UP 900m

5. September 2013

Nach einem ausgiebigen Frühstück gings um 5.30Uhr Richtung Gletscher. Gleich auf den ersten Metern machten wir Bekanntschaft mit Steinböcken, die in dieser Gegend scheinbar sehr häufig vorkommen. Echt imposant diese Tiere!

Unerwartete Begegnung mit Steinböcken direkt am Weg...

Leider fanden wir den richtigen Gletschereinstieg (nach ca. 1,5h Aufstieg) nicht, sodass wir blöderweise ziemlich schnell auf eine recht spaltenreiche Gletscherzunge kamen. Nicht ganz optimal, aber iwie schafften wir es dann doch wieder auf die Normalspur, auf der bereits ein paar andere Seilschaften unterwegs waren (grundsätzlich hält sich jedoch die Zahl der Bergsteiger vom Refugio Chabod eher in Grenzen – verglichen mit dem Refugio Vitorio Emanuele II).

On the way up...

On the way up…

Die letzten 45 Minuten trifft sich der Weg vom Refugio Chabod mit dem anderen Normalweg (Emanuele) auf den Gran Paradiso. Da kommt es schon mal zu einem ganz schönen Verkehr!!! Vor allem die letzten, felsigen, etwas ausgesetzten Meter zum Gipfel können noch einmal ganz schön viel Zeit beanspruchen (Stau!!!).
Wenn man jedoch dann oben steht (in unserem Fall um 9.30 Uhr), ist das Gefühl umso schöner – vor allem wenn es sich um den ersten 4000er handelt (wie bei mir). Nur fliegen ist schöner (oder so)! 😉

Stau auf den letzten Metern zum Gipfel...

Stau auf den letzten Metern zum Gipfel…

Finally on top (side note: I was happier than I look!)

Finally on top (side note: I was happier than I look!)

@ the summit!

@ the summit!

Die berühmte Madonna...

Die berühmte Madonna – in einem ihrer wenigen einsamen Momente…

Über den Wolken - traumhaft!

Über den Wolken – traumhaft!

Panorama @ 4061m

Panorama @ 4061m

Der Abstieg erfolgte kurz und (fast) schmerzlos, mit einer kurzen Mittagspause beim Refugio Chabod. Um 14.15Uhr standen wir wieder am Parkplatz und konnten unsere Heimreise (mit einem kurzen Abstecher nach Frankreich, um den Mont Blanc zumindest mal gesehen zu haben) antreten!

Was für eine wunderschöne Bergtour! Mit solchen Höhen könnte ich mich auf jeden Fall anfreunden! 🙂

Gehzeit: ca. 7hHöhenmeter: UP 1300m, DOWN 2200m