Wings for Life Worldrun 2015: #runningforthosewhocant

4.Mai 2015: St. Pölten

Wie bereits letztes Jahr waren wir auch heuer wieder am Start beim Wings for Life Worldrun und wie auch im Vorjahr war das Event wieder ein voller Erfolg!

Mit meinen Running Buddies, Christina und Cat, war ich dieses Jahr wieder in St. Pölten mit am Start. Leider wieder völlig untrainiert, aber dennoch determiniert meine Vorjahres-Strecke von 15,93km zu toppen. 😉

Ich hatte Glück von Beginn an in einer recht flotten Gruppe zu laufen, was mich enorm pushte. Km10 passierte ich in etwas mehr als 53 Minuten, danach kam aber leider die Ernüchterung… Nichts ging mehr. Als ich aber dann beim 16km Schild vorbeilief und das Catchercar noch immer nicht in Sicht war, war ich super happy und konnte noch fast 2km weiter laufen, bevor ich mich dann (auf ungefähr gleicher Höhe wie Gregor Schlierenzauer – ok, er rannte 10m mehr….) dem Catchercar geschlagen geben musste. 17,86km. Das ursprüngliche Ziel von 21km zwar verfehlt, aber ich denke, ich kann trotzdem zufrieden sein. Außerdem brauche ich ja noch Ansporn für nächstes Jahr. Und jetzt wird zuerst einmal gscheit trainiert! 🙂

An alle, die noch nie dabei waren, kann ich nur appellieren: Fangt an zu trainieren! Meldet euch an! Läuft für den den guten Zweck! Es ist eine großartige Erfahrung bei diesem einzigartigen Event dabei zu sein und macht so viel Freude! 🙂

Running for those who can’t: WINGS FOR LIFE WORLDRUN

Mit so 'ner Startnummer kann eigentlich nix schiefgeh!

Mit so ‘ner Startnummer kann eigentlich nix schiefgeh!

 

Am 4. Mai 2014 um punkt 12 Uhr Mittag war es in St. Pölten soweit – der Startschuss zum ersten weltweiten Wings for Life Worldrun ertönte und mit ihm machten sich knapp über 5000 LäuferInnen (in Österreich), bzw. 35397 LäuferInnen weltweit in 34 verschiedenen Ländern auf den Weg “ins Ungewisse”.

Tolle Stimmung - nicht nur am Start!

Tolle Stimmung – nicht nur am Start!

Das Spannende an diesem erstmals ausgetragenen Event ist nämlich, dass es kein vorgegebenes Ziel gibt, sondern das Catchercar nach einer halben Stunde in einem gewissen Tempo losfährt und dann nach und nach alle LäuferInnen einholt. Jeder kommt dadurch irgendwann ins Ziel, manche früher, manche erst sehr spät, wie z.B. der Österreich- und globale Gewinner Lemawork Ketema aus Ethiopien, der insgesamt 78,58km lief. Respekt!

Das "gefürchtete" (vs.) "herbeigesehnte" Catchercar.

Das “gefürchtete” (vs.) “herbeigesehnte” Catchercar.

 

Mein persönliches Ziel (19km, die ich damals bei der Anmeldung angegeben habe), habe ich zwar nicht erreicht (wiedereinmal mangelhafte Vorbereitung), aber ich muss sagen, ich bin mit meinen 15,93km doch auch ganz zurfrieden! 🙂

 

...wir hätten vl. a bissal mehr trainiern solln... ;)

…wir hätten vl. a bissal mehr trainiern solln… 😉

 

Die Stimmung vor, während und vor allem auch nach dem Lauf war einfach unbeschreiblich! Die Organisation von redbull (Startnummern, Shuttle vom Bahnhof, Startbereich, Live-Übertragung, etc.) ist grundsätzlich wirklich gut gelungen, mit der kleinen Ausnahme, dass es Probleme mit den versprochenen Shuttlebussen zurück zum Startgelände gab, und wir somit insgesamt 6km zurückgehen mussten. Aber da ich mit Christina ohnehin eine super Lauf-Begleitung hatte, war das dann auch nur halb so schlimm! 🙂

Was für ein mega Event, bei dem sowohl HobbyläuferInnen, wie auch UltraläuferInnen zum Zug kommen – und das alles für den guten Zweck (die Startgelder kommen zu 100% der Rückenmarksforschung zugute)!
2015 bin ich sicher wieder am Start – mal schaun wo auf der Welt!

Ganz ohne Redbull geht's halt dann doch net. #verleihtflügel

Ganz ohne Redbull geht’s halt dann doch net. #verleihtflügel

Weitere Infos gibts unter:

http://live.wingsforlifeworldrun.com/de