Österreichischer Frauenlauf 2017: #unddielaufsaisongehtweiter

21.5.2017

Ganz spontan beschloss ich an diesem Wochenende nicht nur am Freitag für ein Sprachkursleiter-Meeting nach Wien zu fahren, sondern gleich noch 2 Tage dranzuhängen und am Sonntag wieder mal beim Österreichischen Frauenlauf an den Start zu gehn. Der war zu seinem 30. Jubiläum zwar schon längst ausverkauft, aber spontan fand ich dann doch noch ein Startplatzerl für die 10km. Unter falschem Namen, nämlich Aurelia, startete ich aus Startblock C und konnte gleich mal gscheit anzahn um zu den etwas flotteren und früher gestarteten B-Block-Läufinnen aufzuschließen. Es lief gleich mal erstaunlich gut (bedenkt man, dass ich im letzten Monat läuferisch eher doch seeeeehr auf der faulen Haut gelegen bin…). Km5 passierte ich in 24:13min. Dann wartete ich auf den Einbruch, der ja bei mir irgendwie immer auf der 2. Hälfte kommt (übermotiviertem Starttempo sei “Dank”). Ja, es wurde ein bisserl zacher und ich ein bisserl langsamer auf der Hauptallee und im Wurstelprater, aber von einem völligen Einbruch kann nicht die Rede sein. KM-Zeiten von ein bisschen über 5min sind ok (obwohl da scho noch mehr gehen muss in Zukunft). Und dann, auf den 2 letzten Kilometern war mir schon klar, dass ich mir meine erträumte, und längst überfällige OFIZIELLE sub-50min Zeit nicht mehr nehmen lasse! Zähne zambeissen und vom Anfeuer-Geschrei von VIE RUN mit Turbo in die Zielgerade. 

49 Minuten 52 Sekunden. PB. Läuft. 🙂 (bisserl mehr als 3min schneller als bei meim letzten 10km Rennen. Jippii.)

Die Freude ist groß – umso mehr, wenn die lieben Mitläuferinnen – am heutigen Tag Christina und ihre Mama – mit einem PB sub25min über 5km bzw. einer tollen NordicWalking-Performance bei ihrem 1. Laufevent ebenso eine tolle Figur machen! Congrats!!!

Schön war’s. Wie immer. Alles pipifeinst. Vom prallen Goodie-Bag. Über die knalligen T-Shirts. Der perfekten Organisation. Dem optimalen Wetter. Der bombigen Stimmung. Bis hin zur wunderschönen Medaille.

Danke Frauenlauf! Es war mir ein Volksfest. See ya next year!

Und JETZT? Ja jetzt steht der Sommer vor der Tür. Die Berge rufen. Aber das Laufen geht weiter. Muss es. 9074. Meine Startnummer für den Wachau Marathon im September. Auch ein Jubiläum. Ein gutes Omen für eine neue PB. Sub4 und so. #ehschowissen Can’t wait! 🙂

#sightseeingeinmalanders: Vienna Night Run, Baby!

29.09.2015

Sieben Jahre war ich nun in Wien. Und trotzdem noch nie dabei. Beim “Erste Bank Vienna Night Run”.
Kurz bevor meine Zeit hier zu Ende geht, ging es also letzte Woche auf die legendäre, abendliche Ring-Runde. Hier zeigt sich unsre Bundeshauptstadt bei Nacht von ihrer prachtvollen Seite – vorbei am beleuchteten Parlament, Rathaus, Hauptuni, und wie sie alle heißen. Schön!

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Selfie mit da Miaz-Resl oder so.

Bei meinem ersten offiziellen 5km-Wettkampf begleitete mich auf den ersten Kilometern meine Skischul-Kollegin und Freundin Milou, die ab kommender Woche nach Wien ziehen wird. Eine gute Möglichkeit die neue Heimat mal ein bisschen kennenzulernen. Und für mich die perfekte Pace-Makerin. Auf Höhe des Stadtparks musste ich sie dann ziehen lassen, konnte mich aber dennoch mit einer für mich recht passablen Zeit von 24.08min ins Ziel kämpfen.

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#bissiproud

Eine gelungene Veranstaltung. V.a. mit so vielen netten Laufbuddies. Congrats to all of you! Ich werds vermissen. Wien und v.a. euch!

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Monika (uhm, Steve), Simon, Christina, Milou, me, Maria, Ben.

Wiener Töchter go Berlin: WE OWN THE NIGHT RUN

Freitag,  30. Mai 2014 – Samstag, 31. Mai 2014

Die Anreise
Treffpunkt war um 3.30 Uhr in der Früh, für alle teilnehmenden “Töchter”, also den Mitgliedern des Running-Clubs von Nike, dem “Club der Töchter”. Zum Glück wartete schon unser Bus direkt beim Westbahnhof auf uns, somit hatte ich nicht weit und konnte relativ kurz vor knapp aufstehen. Zu recht viel Schlaf kam ich trotzdem nicht in dieser Nacht.
Um kurz nach 4 Uhr ging’s dann auf nach Berlin, über Tschechien, mit insgesamt nur einer dreiviertel Stunde Pause. Nach einer 10-stündigen Fahrt kamen wir endlich in Deutschlands Hauptstadt an, direkt beim Prenzlauer Berg.

Der Nachmittag in Berlin
Obwohl wir etwas zu früh da waren, konnten wir uns nach einer kurzen Verschnaufpause im Race Village (Prenzlauer Berg) gleich unsere Race Packs und die echt schönen (türkisen) T-Shirts holen. Das Wetter war übrigens den ganzen Tag recht angenehm, mit leichter Bewölkung aber ausreichend Sonnenschein und ca. 20º. Perfektes Laufwetter also!

Perfektes Wetter zum Genießen!

Perfektes Wetter zum Genießen!

Zunächst ging’s aber in Kleingruppen nach Lust und Laune in die Stadt. Viel Zeit hatten wir nicht, aber wir schauten enfach mal zur East Side Gallery, wo wir entlang der bunt bemalenen Berliner Mauer entlang spazierten.

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Danach gings noch zum Alexanderplatz mit dem berühmten Fernsehturm und der Weltuhr, bevor wir eh schon wieder zum Lauf-Gelände mussten, um uns umzuziehen und noch Fotos mit den anderen Mädls aus den Club der Töchter-Städten zu machen. Insgesamt war alles sehr gut organisiert von Nike und die Atmosphäre war sehr entspannt (mit vielen Angeboten die ich aber gar nicht in Anspruch nehmen konnte – Schminkstation, Foodcourt, Fotostation, Frozen Yogurt, etc.).

Chiller-Atmosphäre im Race-Village!

Chiller-Atmosphäre im Race-Village!

 

Das Race
Pünktlich um 20.45 Uhr wurde in den Startblöcken mit dem sehr schwungvollen Aufwärmen gestartet. Wir waren so frech und plazierten uns im vorderen Bereich (eigentlich für unter 50 Minuten-Läuferinnen, davon gabs aber ohnehin nicht so viele). Somit hatten wir beim Startschuss um 21 Uhr freie Bahn ohne viel Gedränge. 🙂

Ready to run!

Ready to run!

Aufwärmen kurz vorm Start!

Aufwärmen kurz vorm Start!

Bunt is immer gut! Kiss my race!

Bunt is immer gut! Kiss my race!

Lights everywhere!

Lights everywhere!

Auf der Strecke wurden wir nicht nur von vielen Zuschauern angefeuert, sondern es erwarteten uns auch viele besondere Stationen (Brückenunterführungen mit Musik, Seifenblasen, Rauch, und überall an der Strecke Beleuchtungen in lila und türkis – wirklich schön!). Macht wirklich Spaß mit 6000 anderen Frauen in so ‘ner Gegend zu laufen!
Die 10km verliefen für mich an diesem Abend ganz gut. Die ersten 5km ging ich leider wieder ein bisschen zu schnell an (25min), weshalb ich im 2. Teil leider wieder ein bisschen einging, v.a. auch weil es auf den letzten Kilometern noch ein paar Steigungen zu bewältigen gab.
Mit dem Endresultat von 53,17 Minuten bin ich durchaus zufrieden (immerhin 2min schneller als noch vor 5 Tagen beim Frauenlauf, uuuund noch dazu persönliche Bestleistung bei einem offiziellen Lauf). Die Motivation is jetzt auf jeden Fall groß in naher Zukunft mal die 50 Minuten Hürde zu knacken. Trainieren ist angesagt! 😉

Mein Resultat im Detail!

Mein Resultat im Detail!

Die Rückfahrt

After-Run-Party

After-Run-Party

Um kurz nach 1 Uhr, nach der After-Show-Party ging’s dann für uns Wiener Mädls wieder auf den Heimweg.

Die ersten Stunden wurden für mich leider ein bisschen zur Qual weil ich mit ziemlichen Magen-Darm-Krämpfen zu tun hatte. Ab 5 Uhr kam ich aber dann doch zu ein bisschen Schlaf. Müde, aber mit vielen wunderschönen Eindrücken kamen wir um 10 Uhr endlich wieder in Wien an.
Was für eine aufregende Reise! Echt toll dass wir die Möglichkeit bekamen zu diesem super Event von Österreich anzureisen und v.a. Danke an Lena ( http://www.wien-mitte.co.at/ ) für die klasse Organisation!! 🙂

Österreichischer Frauenlauf 2014: Make it count!

25. Mai 2014

Nachdem wir bereits 2012 im Rahmen der Club der Töchter – Initiative von Nike am Frauenlauf teilgenommen haben, war’s heute auch wieder soweit.

Am Start, neben einigen tausend anderen Frauen, waren auch noch Christina, Maria und Cat! Ein super Team!

Super Frauenlauf-Team!

Pre Frauenlauf Snapshot!

Um kurz vor 10.30Uhr starteten die 10km-Läuferinnen. Auch heuer meinte es das Wetter wieder seeeehr gut mit uns – fast ein bisschen zu gut nach meinem Geschmack: die Sonne brannte ganz schön auf uns herunter, was vor allem im Abschnitt durch den Wurstelprater ganz schön anstrengend war!

Praterallee im Frauenlauf-Fieber!

Praterallee im Frauenlauf-Fieber!

Der Lauf verlief für mich leider nicht ganz so gut, da ich irgendwie ziemlich schnell an meine Grenzen kam. Obwohl ich das nach den ersten Kilometern stark bezweifelte, schaffte ich es doch irgendwie ins Ziel 😉 Und das Gefühl dort anzukommen ist doch immer wieder sehr sehr schön – heuer nach knapp über 55 Minuten. Is ok!

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Das Tolle am Frauenlauf ist auch immer das Drumherum! Soooo viele Goodies gibt es selten bei einem Lauf (super T-Shirt, super Startsackerl, gratis Sekt, gratis Kostproben, usw.). Und wenn man dann noch dazu mit so netten Mädls unterwegs ist, lässt sich’s da ganz gut aushalten! Wieder mal ein gelungener Tag! 🙂

Wohl verdienter (alkoholfreier) After-Race-Sekt

Wohl verdienter (alkoholfreier) After-Race-Sekt

 

VCM2014: “Nice Try!”

13.April 2014

Ein Jahr ist es schon wieder her, als ich meinen ersten (und bisher einzigen) Marathon gelaufen bin… Vieles ist seit dem passiert. Nach ein paar “zachen” Monaten im letzten halben Jahr, bin ich jetzt so gut wie “die alte Theresa”. Der Teilnahme an Lauf-Events steht also nichts mehr im Weg.

Team: "Nice Try!"

Team: “Nice Try!”

Heuer war ich also wieder beim Vienna City Marathon am Start, dieses Mal aber nicht alleine, sondern als Staffel, mit einem bunt zusammengewürfelten Mädls-Team: Irene, Maria und Christina.
Da ich erst den letzten Teil der Strecke (11,295km) lief, konnte ich das Rennen (der Elite) anfangs noch im TV verfolgen, traf mich dann mit Freunden zum Anfeuern von Maria (unserer 2. Läuferin) und machte mich dann gemütlich auf den Weg zum Stadion (3. Übergabestelle), wo ich dann auf Christina (im Regen) wartete. (Das Wetter wurde dann aber “besser”, zwar kalt und windig, aber ganz gut fürs Laufen!)

Leider merkte ich bald dass ich nicht nur körperlich schlecht vorbereitet war (Training hielt sich in Grenzen), sondern dass ich außerdem meine Pulsuhr daheim vergessen hatte. 😦
So musste ich also meinen Pace nach Gefühl wählen, hatte aber zum Glück (zumindest am Anfang) meine selbst zusammengestellte Playlist auf spotify mit dabei. Blöderweise gab es Internetprobleme, weshalb ich ca. ab km4 auch auf “meine Musik” verzichten musste.
–>Hier der Link zu meiner VCM2014-playlist: #viennacitymarathon2014
Relativ bald fand ich eine Dame die schön zügig, ziemlich in meinem Tempo dahinlief. Wir liefen die meiste Zeit knapp hinter-/nebeneinander und “pushten” uns gegenseitig ein bisschen. Auf den letzten 2km verlor ich sie dann aber aus den Augen, war aber kein Problem, denn “meine Mädls” warteten bereits bei der Oper auf mich und begleiteten mich den letzten km ins Ziel! Unsere Zeit – unter 4h – hätten wir uns nicht träumen lassen! Da könn ma echt zufrieden sein! 🙂

Was für ein Gefühl! Was für ein (Gemeinschafts-)Erlebnis! 🙂 Es ist immer wieder schön vor dieser Kulisse, mit diesem Publikum und v.a. mit diesem Team zu laufen! VCM – we’ll see you hopefully next year again!

Das Ergebnis im Detail

Das Ergebnis im Detail